Sonntagswanderung am 2. Advent auf dem P 10

rund um Reichenbach bei Hess.-Lichtenau:

 
Die zum Treffpunkt gekommenen 9 Wanderer konnten es kaum glauben, was es entgegen der Prognose im TV und auf den einschlägigen App´s, für ein schönes Wetter war; und den ganzen Tag über auch anhielt.
Vom Startpunkt oberhalb von Reichenbach führt der Premiumweg P 10 , der diesen Titel allemal verdient, zunächst steil nach oben. Diese Anstrengung lohnt sich aber. Der Blick auf den Meißner mit einem weißen Hut aus Schnee war traumhaft.
Aber weiter musste durch ehemalige und noch bestehende Wälder immer stramm auf und ab gestiegen werden. Dazwischen kamen weitere Aussichten in alle Richtungen, aber nichts sah so schön aus wie der Meißner. Wiesen mit Schneeresten gaben dem ganzen noch eine Extrawürze.
Vom Aussichtspunkt oberhalb des ehem. Gutshofes Wollstein streift der Blick zum Kloster Marienheide, das etwas einsam und geheimnisvoll im Talbereich liegt.
Das Auf und Ab des Wanderweges, das zum Schluss deutlich über 400 Höhenmeter und 13 km umfassen wird, geht weiter, zunächst vorbei an den Großen Steinen (Dolomitfelsen) zum höchsten Punkt der Wanderung, dem Eisberg (583 m NN). Wanderstrecken im Wald und über Wiesen wechseln sich ab und von jeder Höhe gibt es wieder neue Ausblicke.
Nach Querung der Straße Reichenbach – Wickersrode ist es dann nicht mehr weit bis zur Burgruine Reichenbach (ca. 520 m NN), von wo aus schon die sehr frühen Besiedlungen (evtl. schon aus der Zeit vor 800) gesichert werden sollten.
Hin und wieder gibt es auch Begegnungen mit anderen Wanderern (Zwei- und Vierbeinern).
Der Weg vom Burgberg zurück zum Ausgangspunkt ist dann sehr locker, denn es geht (fast) nur noch bergab. Die Gespräche wurden nach den anstrengenden Höhenmetern entspannt und die Laune wurde immer besser.
Eine kleine Vesper am Lagerfeuer mit  Glühwein und Bratwurst setzte dann einen sehr schönen Schlusspunkt.

Bericht: D. Ruppelt